Einweihung der sanierten Orgel in der Gottesruhkapelle

Am Samstag, 30.10.2021 um 15 Uhr konnte unsere Kirchengemeinde die sanierte Orgel in der Gottesruhkapelle einweihen. Die Orgel war über den Sommer grundlegend renoviert worden. Dies war wegen der Bodenfeuchtigkeit am bisherigen Standort und weil Wartungsarbeiten wegen des engen Standortes kaum möglich waren, notwendig geworden. Die Orgel befand sich in einem Zustand, in dem sie nicht mehr gespielt werden konnte. Obendrein hatte sich doch tatsächlich eine Mäusefamilie die Orgel zu ihrer Wohnung auserkoren. Die Folge waren extreme Verschmutzungen und Nagespuren.

Herrn Dietz, Organist und Orgelsachverständiger der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Bayern, der als junger Orgelschüler beim damaligen Kantor, Herrn Emanuel Vogt, Orgel-Unterricht hatte, liegen unsere Orgeln am Herzen. Herr Dietz kann sich noch an die Einweihung der Orgel im Jahre 1985 erinnern. Er hat die Schäden an der Orgel untersucht und dem Kirchenvorstand einen Vorschlag für die Renovierung unterbreitet. Die Zustimmung fiel dem Kirchenvorstand nicht sehr schwer, da klar war, dass die Orgel nicht mehr spielbar war, der Renovierungsvorschlag so gestaltet war, dass große Teile der Orgel erhalten bleiben konnten, eine große Spende in Aussicht gestellt worden war und sich die übrigbleibenden Kosten in einem einigermaßen überschaubaren Rahmen bewegten. So wurde die Orgel zunächst abgebaut und in der Orgelbauwerkstatt von Deininger & Renner in Wassertrüdingen von Orgelbaumeister Hasselt technisch überarbeitet und gereinigt. Alle Pfeifen wurden klanglich optimiert und ein neues Register „Prinzipal 4“ wurde hinzugefügt. Die Orgel wurde dann auf der Empore wieder aufgebaut. Die Basspfeifen stehen nun senkreicht hinter der Orgel, die Windversorgung wurde verbessert und das Gehäuse ist jetzt wartungsfreundlicher.

Vom wunderbaren, vollen Klang der renovierten Orgel konnten sich die Besucher bei der Einweihung selbst überzeugen. Dekanatskantor Markus Kumpf hat mit einem Programm durch die Jahrhunderte Orgelkompositionen in verschiedenen Stilen und aus unterschiedlichen Epochen zu Gehör gebracht. Ein Genuss für die Ohren, ein voller Klang, ein Kirchenraum voller Musik. Eine Wohltat für die Seele.

Wir sind sehr dankbar, dass wir die Orgel gemeinsam als Gemeinde einweihen konnten und den vollen Klang im Original genießen durften. Noch Ende Oktober hatte wohl keiner erwartet, dass die Pandemie schon wenige Wochen später wieder so zuschlagen würde, dass solche Veranstaltungen unmöglich sind. Umso mehr zehren wir von der Erinnerung an diesen Klang und freuen uns, bis wir die Orgel in diesem Raum wieder hören dürfen. Hoffentlich in Gottesdiensten, wo wir dann von der Orgel angeführt mit Liedern Gott loben und danken und auch in den traditionellen Konzerten im Sommer.

Trotz allem ist die Orgel auch jetzt nicht immer stumm. Hier findet Orgelunterricht statt und geübt wird auf dieser Orgel auch. Das freut uns sehr!

Wir danken Herrn Dekan Schlicker, der sich von der ersten Idee bis zur Einweihung für das Projekt eingesetzt hat, Herrn Dietz, der diese gelungene Renovierung mit seiner fachlichen Expertise und seiner Verbundenheit überhaupt möglich gemacht hat, Herrn Hasselt für die wirklich gelungene Ausführung und den Herren Schindler und Friedlein, die mit großem Einsatz die notwendigen Zuarbeiten geleistet haben.

Herzlich bedanken möchten wir uns für sämtliche Spenden, die Ihre Verbundenheit zu dieser Orgel und zur Gottesruhkapelle zeigen. Wir freuen uns bis wir uns dort wieder treffen und den Orgelklang genießen.

Annemarie Jacobs im Namen des Kirchenvorstands

Trauern digital am Ewigkeitssonntag

Traditionell gedenken evangelische Christinnen und Christen am Ewigkeitssonntag ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde in den Gottesdiensten ihrer Gemeinden. Aufgrund der steigenden COVID-19-Infektionszahlen wird dies für viele keine Option sein – die digitale Andacht am Ewigkeitssonntag, dem 21. November 2021, um 18:00 Uhr auf www.trauernetz.de bietet hier eine Alternative.

Die Online-Andacht, die seit 2009 stattfindet, will das gottesdienstliche Angebot der lokalen Kirchengemeinden unter den aktuellen Bedingungen unterstützen und ergänzen: Trauernde, die aktuell nicht an einem Gemeindegottesdienst teilnehmen können oder möchten, haben so eine Möglichkeit des Gedenkens. Im Chat kann auch schon länger verstorbener Menschen gedacht werden, zusätzlich können auf gedenkenswert.de, einer Partnerwebsite von trauernetz.de, öffentliche oder private Gedenkseiten angelegt werden, versehen mit einem persönlichen Wort oder einer virtuellen Kerze.

Ab sofort können die Namen von Verstorbenen in ein digitales Trauerbuch eingetragen werden. Die Eintragsfunktion ist auf der Startseite von trauernetz.de bis zum 19. November um 13:00 Uhr geschaltet. Während der Online-Andacht werden diese Namen im Video eingeblendet und über den Chat ins Gebet einbezogen. Zum zweiten Mal  ergänzt in diesem Jahr ein Video den Chat, für den keine weitere Anmeldung nötig ist.

„Die Corona-Pandemie hat nicht nur die Digitalisierung kirchlicher Angebote beschleunigt, sondern auch unsere Trauerkultur verändert. Neben klassischen Orten wie Kirchen und Friedhöfen sind neue digitale Räume des Trauerns entstanden. Das ist gerade in der jetztigen Situation wichtig,” sagt Pfarrer Ralf Peter Reimann, der die Online-Andacht gemeinsam mit seiner Kollegin Pfarrerin Maike Roeber halten wird. „Trauer-Tweets, Blog-Nachrufe, virtuelle Trauerkerzen, Profilfoto-Veränderungen eröffnen neue Wege des Erinnerns und Gedenkens. Auch im gemeinsamen Feiern einer Online-Andacht lässt sich Trauer teilen – und dazu laden wir herzlich ein“, ergänzt Roeber.

Evangelische Kirche an den Ufern des Upper Susquehanna Rivers

Im Norden Pennsylvanias, an den Ufern des Upper Susquehanna Rivers, liegt nicht nur eines der Siedlungsgebiete der Amish People, die auch heute noch so ähnlich wie ihre Vorfahren im 19. Jahrhundert leben.  Dort findet man auch evangelisch-lutherische Gemeinden einer Synode, die ihren Namen von dem mächtigen Fluss erhielt, der die Landschaft geformt hat: die Upper Susquehanna Synod (USS). Sie ist eine Gliedkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA) und zu ihr unterhält der Kirchenkreis Ansbach-Würzburg seit 1997 eine Partnerschaft. Jede Beziehung lebt von Begegnungen. Und so gab es immer wieder Besuche von Gästen aus Pennsylvania und umgekehrt aus dem Kirchenkreis Ansbach-Würzburg. Dabei wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdeckt und vor allem Gastfreundschaft und Verbundenheit im Glauben gepflegt. In einer Zeit, in der einerseits die Welt immer kleiner wird, aber andererseits die Gräben zwischen Ländern und Menschen wieder größer werden, ist dies von unschätzbarem Wert.

Zum 25jährigen Jubiläum der Partnerschaft lädt nun der Kirchenkreis Ansbach-Würzburg in Kooperation mit dem Bildungswerk im Dekanat Ansbach Interessierte aus allen Dekanaten des Kirchenkreises zu einer Bildungs- und Begegnungsreise vom 12.06. – 21.06.2022 durch Pennsylvania ein.

Die Reise führt z.B. nach Philadelphia zu den Anfängen der Vereinigten Staaten mit Independence Hall und Liberty Bell. Auch ein Besuch in Gettysburg, das seine Bedeutung im amerikanischen Bürgerkrieg gewonnen hat, ist Teil des Programms. Vor allem aber ist Zeit für Begegnungen mit den Menschen der Upper Susquehanna Synode. Dabei kommt das Kennenlernen des Alltags der Kirchengemeinden, der Amish People in der Nachbarschaft und der herrlichen Landschaft Pennsylvanias nicht zu kurz. Es verspricht eine besondere Reise zu werden, die den Teilnehmenden Einblicke bietet, die sonst kaum zu gewinnen sind und Verbundenheit über Grenzen hinweg erleben lässt.

Wer Lust auf diese besondere Reise hat, kann weitere Informationen und die genaue Ausschreibung der Reise beim Ev. Bildungswerk im Dekanat Ansbach, (Tel. 0981-9523122, Mail: ebw.ansbach@elkb.de Homepage: www.ebw-ansbach.de) oder über das Büro der Regionalbischöfin (Tel.:0981-421120 Mail: regionalbischoefin.an-wue@elkb.de Homepage: https://www.kirchenkreis-ansbach-wuerzburg.de) erhalten. Pro Person belaufen sich die Kosten auf EUR 2.780 (Flug, Transport, Programm, DZ, Halbpension, inkl. Führungen und Eintritte, Zuschlag für Einzelzimmer EUR 395). Die Reise wird von Pfarrer i.R. Dr. Philipp Hauenstein geleitet. Reiseveranstalter ist die Reise-Mission Leipzig. Der Anmeldeschluss ist der 11.03.2022.

 

 

Classic Brass (03.10., St. Laurentius)

Am Sonntag, 3. Oktober 2021 um 17:00 Uhr wird CLASSIC BRASS zum ersten Mal in der St. Laurentiuskirche in Neuendettelsau gastieren. Das Ensemble präsentiert in diesem Konzert seine neue CD »Morgenstimmung«, die die Musiker vom 27.-30.05.2021 in dieser Kirche eingespielt haben. Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Wenn CLASSIC BRASS traditionell und standesgemäß das Publikum mit dem Fanfaren-Rondeau aus der ersten »Suite de Symphonies« des Versailler Hofkomponisten Jean-Joseph Mouret begrüßt, erwartet die Zuhörer ein ganz besonders glanzvoller und zu Herzen gehender Abend. Und so strömen von Jahr zu Jahr mehr Musikliebhaber in die Konzerte des zu den besten seiner Art in Europa zählenden Blechbläserquintetts. Vom Dresdner Trompeter Jürgen Gröblehner im Herbst 2009 gegründet, hat das Ensemble seitdem bereits über 900 Gastspiele erfolgreich bestritten und neun vielbeachtete CD-Produktionen vorzuweisen.

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Actionweek

Die Sommerferien stehen vor der Tür und ihr habt noch keine Ahnung, was ihr machen sollt? Dann können wir euch helfen! Vom 02.08.-06.08. wollen wir mit euch coole Tage verbringen.

Auf dem Programm stehen:
eine Radtour zum Brombachsee, Survivalday, Ulitmate Fresbee, Zockerabend, Lasertag und ein Tagesausflug nach Geißelwind.

Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr wieder mit euch die Action Week starten können. Jeder, der von euch mind. 14 Jahre alt ist und Lust auf coole Action hat, darf sich anmelden. Natürlich gelten bei allen Veranstaltungen die derzeit gültigen Hygieneregeln (mind. Abstand, und ggf. Maske).

Da vieles wetterabhängig ist, kann es sein, dass sich die Programmpunkte auch nochmal verschieben, Alternativen dazu angeboten werden (z.B. Boulderhalle) oder leider ausfallen müssen. Denkt daran, dass die TN-Zahl oft begrenzt ist. Melde dich also schnell an und sei so fair, dich rechtzeitig wieder abzumelden, sollte etwas extrem Wichtiges dazwischen kommen. Wenn du nicht weißt, wie du zu den einzelnen Abfahrtsorten kommen sollst, dann melde dich bei uns, wir finden eine Lösung. Das gilt auch für die Rückfahrt. 🙂

Also gleich den Code scannen oder auf
www.ej-windsbach.de das Programm checken und anmelden

Familienkonzert am Kellerfestgelände

 Open-Air-Konzert für Kinder 

Die Freunde Feli und Sono machen sich auf den Weg und suchen nach dem „Glücksklang“. Wo sie ihn wohl finden? Wer sich mit den beiden Freunden auf die Suche nach dem Klang machen will, ist herzlich eingeladen, zu einem Mitmach-Konzert im Grünen.

Kerstin Weißgerber und Hanna Wagner, beide Lehrkräfte an der Musikschule Rezat-Mönchswald, gestalten die Geschichte mit Liedern und Musik zum Zuhören und Mitmachen. Sonntag, 11.7. um 16.30 Uhr am Kellerfestgelände in Windsbach (Parkmöglichkeit an der Gottesruhkapelle, Wolfram-Eschenbacher-Str., 6 Gehminuten zum Kellerfestgelände). 

Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende zur Sanierung der Orgel in der Gottesruhkapelle. Bitte tragen Sie eine Maske bis zum Platz, Kontaktdaten müssen erfasst werden.