Seminargottesdienste in der Windsbacher Gottesruh

Studierende der Augustana-Hochschule Neuendettelsau halten in diesem Sommer drei Gottesdienste in der Windsbacher Gottesruhkapelle. Sie besuchen ab April das sogenannte „Homiletische Seminar“, in dem es um die Vorbereitung und Gestaltung von Gottesdienst und Predigt geht. Gegen Ende des Semesters steht dann für alle in verschiedenen Gemeinden die praktische Umsetzung an. Für viele Studierende ist es das erste Mal, dass sie jetzt einer Gemeinde gegenüberstehen. Natürlich freuen sie sich sehr über eine gute Beteiligung, die aus dieser Erprobungssituation einen lebendigen Gottesdienst werden lässt.

Die Seminargottesdienste finden am 30. Juni und am 7. und 14. Juli statt, wie immer um 10.45 Uhr.

Dr. Christian Eyselein

Gedanken zur Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34,15)

Der Wunsch und die Sehnsucht nach Frieden, nach Zeit ohne Streit oder gar Krieg und einem friedlichen Miteinander sind noch genauso aktuell wie zu Zeiten Davids. Doch wie schwer Frieden umzusetzen ist, sehen wir täglich in den Nachrichten vom Weltgeschehen, zeigen uns rassistische und menschenverachtende Vorkommnisse in Deutschland, erleben wir immer wieder in der Nachbarschaft und sogar in der Familie. In menschlichen Beziehungen fällt allzu schnell ein falsches Wort, das man zwar im nächsten Moment schon wieder bereut, aber nicht mehr zurücknehmen kann.

Das hebräische Wort „Schalom“ für Frieden bedeutet aber mehr als die Abwesenheit von Streit und Krieg, sondern steht für die tiefe Sehnsucht nach einer heilen Welt, bedeutet die Hoffnung auf ein gerechtes und alle Feindschaft überwindendes Miteinander.

Das Logo, entworfen von Stefanie Bahlinger, ist geprägt von einem strahlenden weißen Kreuz inmitten der Farbenpracht eines Regenbogens. Den Regenbogen assoziieren wir mit Gottes Bund mit Noah, aber auch als Symbol der Friedensbewegung. Er steht für Aufbruch, Veränderung und Frieden und gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht.

Doch auch das Kreuz kann Zeichen des Friedens sein: am Kreuz hat Gott mit uns Menschen, mit seiner Schöpfung Frieden geschlossen und alle feindlichen Mächte besiegt. Im Weihnachtsevangelium hören wir wieder die Engel, die zu den Hirten sprechen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden!“ und wir wünschen uns „Friedliche Weihnachten“ oder ein „Friedvolles Fest“. 

So lassen Sie uns deshalb im Kleinen mit dem Frieden anfangen und ihm erforderlichenfalls im Neuen Jahr 2019 „nachjagen“, lassen Sie uns verbindende Zeichen setzen, um unser Miteinander friedlicher zu gestalten. In diesem Sinne ein „friedliches neues Jahr“!

Ihre Ingrid Sichart

Bildnachweis:
Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen, www.verlagambirnbach.de

 

Die Kirchturmuhr geht wieder

Wie viele von Ihnen bemerkt haben, stand unsere Kirchturmuhr von Ende August bis Anfang Oktober für einige Wochen. Ein Überspannungsschaden hatte dafür gesorgt, dass nichts mehr ging. Viele Gemeindeglieder haben spontan für die Reparatur gespendet. Auch die beiden Firmen Otto Kupfer (Heilsbronn) und Friedrich Schwarz (Windsbach) haben mit größeren Summen mitgeholfen, dass die doch erhebliche Rechnung, die auf uns zukam, bezahlt werden konnte. An dieser Stelle nochmal „DANKE!“ an alle, die gespendet haben. Egal, ob es kleine oder große Summen waren: das hat sehr geholfen!

Geburtstagsständchen für „runde“ Geburtstage ab 70 Jahre

Allen Geburtstagskindern ab 70 Jahren und dann jeweils in Fünferschritten aufwärts, spielt der Posaunenchor auf Wunsch ein kleines Ständchen. Der Obmann des Chores, Herr Siemandel bietet diesen musikalischen Geburtstagsgruß der Kirchengemeinde in einem Telefonat an. Gerne können Sie auch direkt mit ihm Kontakt aufnehmen: Manfred Siemandel 09871/9794

Kommt, alles ist bereit!

Zum Weltgebetstag 2019 aus Slowenien

„Kommt, alles ist bereit”: Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden die slowenischen Frauen ein zum Weltgebetstag am 1. März 2019. Ihr Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, Slowenien. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz –  besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose.

Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Slowenien war über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit.

Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottesdienst ein. Der Weltgebetstag ist in ihrem Land noch sehr jung. Seit 2003 gibt es ein landesweit engagiertes Vorbereitungs-Team.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Gemeinsam setzen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.

Weltgebetstag 2019 – am Freitag, 1. März 2019  um 19.30 Uhr in der Katholischen Kirche St. Bonifatius

In guter ökumenischer Verbundenheit
Ihre evangelische und katholische Kirchengemeinde in Windsbach

Perikopenrevision

Am 1. Advent tritt in der gesamten Evangelischen Kirche in Deutschland die neue „Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder“ in Kraft. Eine mehrjährige Revision der bisherigen Ordnung ist vorausgegangen. Eine solche Ordnung regelt, welcher biblische Text oder welche biblischen Texte in den Gottesdiensten als Schriftlesungen vorgetragen werden und zu welchem Text gepredigt wird. Außerdem enthält die Ordnung die Gebetspsalmen für die Gemeinde, die Sprüche der Woche bzw. des Tages und die Halleluja-Verse. Und, nicht zu vergessen, Angaben zu den Liedern, die mit bestimmten Sonntagen bzw. Festtagen verbunden sind.

Die bisher geltende Ordnung stammt von 1978, steht aber in einer Tradition, die weit vor die Reformationszeit in das frühe Mittelalter zurückreicht. Nach dieser Tradition ist ein festgelegter Abschnitt aus den Evangelien der wichtigste Text in einem Sonn- und Festtagsgottesdienst. Das Evangelium gibt das Leitmotiv vor, das dem Sonn- oder Festtag sein Gepräge gibt. Danach richtet sich grundsätzlich auch die Epistel, eine Lesung aus den Briefen des Neuen Testaments (einschließlich der Apostelgeschichte und der Offenbarung an Johannes), und die alttestamentliche Schriftlesung. Zu diesen drei Lesungstexten treten jeweils drei weitere Predigttexte. Während die Lesungen an ihrem jeweiligen Sonn- oder Festtag Jahr für Jahr dran sind, verteilen sich die insgesamt sechs Predigttexte auf sechs Jahrgänge, so dass an einem bestimmten Sonntag erst im siebenten Jahre wieder über denselben Text gepredigt wird.

Dieses etwas kompliziert wirkende System hat sich grundsätzlich sehr bewährt. Die neue Ordnung übernimmt es mit einer spürbaren Änderung: In den Predigtjahrgängen wechseln sich nun von Woche zu Woche Texte aus dem Alten Testament, den Briefen und den Evangelien ab. Diese Erleichterung für Predigende und Hörende wurde möglich durch die Verdoppelung der alttestamentlichen Texte. Evangelien-, Epistel- und AT-Texte machen jetzt jeweils ein Drittel aus. Vor allem der christlich-jüdische Dialog hat zu einer neuen Hochschätzung des Alten Testaments in allen seinen Teilen geführt. Aber natürlich gibt es auch weitere Änderungen: mehr Texte, in denen Frauen vorkommen; mehr Texte mit Bezug zu heutigen Lebensfragen; mehr Texte mit Resonanzen in Kunst und Kultur. Die Gebetspsalmen für die gottesdienstliche Gemeinde sind durchgesehen und z.T. neu bestimmt und zugeschnitten worden. Und jeder Sonn- oder Festtag hat nun zwei Lieder der Woche bzw. des Tages, darunter sehr viel mehr neue Lieder als bisher.

Im Kirchenjahr endet künftig die Weihnachtszeit stabil mit der Woche, in die der 2. Februar („Lichtmess“) fällt. Unter die „Weiteren Feste und Gedenktage“ sind einige Tage neu aufgenommen worden, z.B. der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) und der Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome (9. November), aber auch der Martinstag (11. November) und der Nikolaustag (6. Dezember).

In drei Büchern hält die neue Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder Einzug in unsere Gemeinden: im Lektionar, aus dem die Schriftlesungen im Gottesdienst vorgelesen werden; im Perikopenbuch, das der Gottesdienstvorbereitung – auch für Lektorinnen und Lektoren – dient; und in einem Ergänzungsheft zum Evangelischen Gesangbuch (EG), das die 32 neuen Lieder enthält, die nicht im Stammteil des EG stehen, dazu alle benötigten Gebetspsalmen.

 

 

Pfarrer Stephan Rühr

Ich bin am 10. Oktober 1962 in Gelsenkirchen geboren aber schon mehr als die Hälfte meines Lebens in Mittelfranken.

Zunächst machte ich eine Ausbildung zum Polizeibeamten des Landes NRW und arbeitete in diesem Beruf über 6 Jahre lang. Zum Dienst als Pfarrer kam ich spät. Nach dem Abitur auf dem 2. Bildungsweg in Essen zog ich nach Bayern und studierte an der Augustana und in Erlangen Evangelische Theologie. Nach dem 1. Theologischen Examen machte ich mein Vikariat in Nürnberg Langwasser und leistete die Zeit als Pfarrer z.A. in Nürnberg Röthenbach b. Schweinau.

Nach 11 Jahren auf der Pfarrstelle in Dietenhofen bin ich Pfarrer in Immeldorf mit 75% Dienstauftrag seit Juli 2015. Ab November 2018 bin ich mit 25 % Dienstauftrag zuständig für die Seelsorge und die Gottesdienste im Haus Phönix in Windsbach. Außerdem werde ich im 2. Sprengel von Pfarrerin Walz hin und wieder Bestattungen übernehmen.

Ich freue mich sehr den Auftrag von Dekan Schlicker bekommen zu haben für die Arbeit in im Dekanat und der Kirchengemeinde Windsbach.

Pfarrer Stephan Rühr

Taufprojekt

Inzwischen gehört es bei uns in Windsbach dazu, dass stellvertretend für die Gemeinde ein Gebetspate ein Jahr lang speziell für ein getauftes Kind betet und die Familie dann besucht. Um uns über unsere Erfahrungen als Gebetspaten auszutauschen und Interessierte zu informieren, treffen wir uns am 1. Februar 2019 um 16:30 Uhr im Heinrich-Brandt- Haus. Hierzu sind auch Sie ganz herzlich eingeladen, wenn Sie sich für diese schöne Aufgabe interessieren und Informationen erhalten wollen. Kommen Sie doch einfach vorbei!

Am 20. Januar 2019 um 9:30 Uhr findet im Hauptgottesdienst die Tauferinnerungsfeier für alle Kinder, die zwischen Dezember 2013 und Dezember 2017 getauft worden sind statt. Bitte merken Sie sich den Termin vor. Wenn Sie zugezogen sind und Ihr Kind im entsprechenden Zeitraum getauft wurde, kommen Sie doch bitte einfach mit ihrem Kind zur Tauferinnerungsfeier, auch wenn Sie keine persönliche Einladung erhalten sollten.

Kinder, die 2018 getauft werden, werden im nächsten Jahr vom Gebetspaten besucht und werden dabei zu ihrem ersten Tauferinnerungsgottesdienst, der am 19.01.2020 stattfinden wird, herzlich eingeladen.

Für Kinder die zwischen Ende Mai 2013 und November 2013 getauft worden sind, findet ein eigener Tauferinnerungsgottesdienst statt, dessen Termin aber noch nicht feststeht, weil wir noch nicht sicher wissen, ab wann wir das renovierte Gemeindehaus nutzen können. Eine Einladung wird folgen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Eltern unter Ihnen! Danke, dass Sie mit Ihrem kleinen Kind vor der Taufe in den Gottesdienst kommen und es der Gemeinde vorstellen!

für das Taufprojektteam

Annemarie Jacobs

Ökumenischer Kinderbibeltag am Buß-und Bettag

Kinder ab der 1. Klasse sind wieder eingeladen zum Ökumenischen Kinderbibeltag am Buß-und Bettag, 21. November 2018. Um 8 Uhr geht es im Katholischen Pfarrheim los mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach wird gespielt, gebastelt und gesungen. Wir hören und erleben eine Geschichte aus der Bibel. Abschluss ist um 13 Uhr. 

Näheres auf Handzetteln, die an die Kinder verteilt werden!
Wir freuen uns auf  Euch!