Seminargottesdienste in der Windsbacher Gottesruh

Studierende der Augustana-Hochschule Neuendettelsau halten in diesem Sommer drei Gottesdienste in der Windsbacher Gottesruhkapelle. Sie besuchen ab April das sogenannte „Homiletische Seminar“, in dem es um die Vorbereitung und Gestaltung von Gottesdienst und Predigt geht. Gegen Ende des Semesters steht dann für alle in verschiedenen Gemeinden die praktische Umsetzung an. Für viele Studierende ist es das erste Mal, dass sie jetzt einer Gemeinde gegenüberstehen. Natürlich freuen sie sich sehr über eine gute Beteiligung, die aus dieser Erprobungssituation einen lebendigen Gottesdienst werden lässt.

Die Seminargottesdienste finden am 30. Juni und am 7. und 14. Juli statt, wie immer um 10.45 Uhr.

Dr. Christian Eyselein

Gebet am Mittwochmorgen

Ein kurzer gemeinsamer Anfang – viel Stille für das persönliche Beten – ein gemeinsam gesprochenes Gebet für die Gemeinde, dann Vaterunser und Segen. So sieht die kurze Gebetszeit am Mittwochmorgen in der Stadtkirche aus. Wir treffen uns jeden Mittwoch (außer an Feiertagen) um 8 Uhr für eine Viertelstunde. Herzlich willkommen zu diesem Start in den Tag, der jedem, der dabei ist, sehr viel Kraft gibt!

Andreas Güntzel

„Kirche mitten im Leben“ – Wohin geht die Reise?

Bei der Dekanatssynode im Oktober wurde ich von Dekan Schlicker in meine neue Aufgabe eingeführt und mit dem Bibelwort der Tageslosung gesegnet „Gehe hin, der Herr sei mit dir!“ (1. Sam. 17,37).

Ziel und Wunsch ist es, dass Menschen in unserer Gemeinde und im Dekanat in Berührung kommen mit der bedingungslosen Liebe Gottes. Dazu soll Neues gedacht, neue Wege beschritten, neue Projekte entwickelt und neue Formate gestaltet werden. „Wohin geht die Reise?“ so werde ich jetzt hier und da gefragt. Und ich muss sagen: Ich weiß es noch nicht. Vielleicht geht es mir ähnlich wie Christoph Kolumbus. Er verließ das vertraute Ufer Richtung Westen ohne zu wissen, was er entdecken wird.

Noch kann ich nicht sagen, dass ich schon im Boot sitze und segle. Im Moment suche ich eine Mannschaft, die mit mir aufbricht zu neuen Ufern, aufbricht zu Menschen, die in unserer Kirche keine Heimat haben. Ich suche Menschen mit Entdeckergeist, mit Lust zum Ausprobieren, mit einem Blick für andere, mit einer Sehnsucht nach Me(e)hr und mit dem Mut Fehler zu machen. „Wohin geht die Reise?“ – ich weiß es noch nicht. Aber die Richtung ist klar: „Wir brauchen eine Kirche, die uns auffängt, wenn wir stürzen, die uns wärmt, wenn wir an der Kälte der Welt frieren, die uns zu essen gibt, wenn wir hungern, und die uns umarmt, wenn wir versagt haben.“ (Harald Glööckler in seinem Buch „Kirche öffne dich!“)

Verspüren SIE Lust mit mir zu segeln? Dann freue ich mich, Sie kennenzulernen: Andreas.Guentzel@elkb.de, Tel. 09874-689116

Perikopenrevision

Am 1. Advent tritt in der gesamten Evangelischen Kirche in Deutschland die neue „Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder“ in Kraft. Eine mehrjährige Revision der bisherigen Ordnung ist vorausgegangen. Eine solche Ordnung regelt, welcher biblische Text oder welche biblischen Texte in den Gottesdiensten als Schriftlesungen vorgetragen werden und zu welchem Text gepredigt wird. Außerdem enthält die Ordnung die Gebetspsalmen für die Gemeinde, die Sprüche der Woche bzw. des Tages und die Halleluja-Verse. Und, nicht zu vergessen, Angaben zu den Liedern, die mit bestimmten Sonntagen bzw. Festtagen verbunden sind.

Die bisher geltende Ordnung stammt von 1978, steht aber in einer Tradition, die weit vor die Reformationszeit in das frühe Mittelalter zurückreicht. Nach dieser Tradition ist ein festgelegter Abschnitt aus den Evangelien der wichtigste Text in einem Sonn- und Festtagsgottesdienst. Das Evangelium gibt das Leitmotiv vor, das dem Sonn- oder Festtag sein Gepräge gibt. Danach richtet sich grundsätzlich auch die Epistel, eine Lesung aus den Briefen des Neuen Testaments (einschließlich der Apostelgeschichte und der Offenbarung an Johannes), und die alttestamentliche Schriftlesung. Zu diesen drei Lesungstexten treten jeweils drei weitere Predigttexte. Während die Lesungen an ihrem jeweiligen Sonn- oder Festtag Jahr für Jahr dran sind, verteilen sich die insgesamt sechs Predigttexte auf sechs Jahrgänge, so dass an einem bestimmten Sonntag erst im siebenten Jahre wieder über denselben Text gepredigt wird.

Dieses etwas kompliziert wirkende System hat sich grundsätzlich sehr bewährt. Die neue Ordnung übernimmt es mit einer spürbaren Änderung: In den Predigtjahrgängen wechseln sich nun von Woche zu Woche Texte aus dem Alten Testament, den Briefen und den Evangelien ab. Diese Erleichterung für Predigende und Hörende wurde möglich durch die Verdoppelung der alttestamentlichen Texte. Evangelien-, Epistel- und AT-Texte machen jetzt jeweils ein Drittel aus. Vor allem der christlich-jüdische Dialog hat zu einer neuen Hochschätzung des Alten Testaments in allen seinen Teilen geführt. Aber natürlich gibt es auch weitere Änderungen: mehr Texte, in denen Frauen vorkommen; mehr Texte mit Bezug zu heutigen Lebensfragen; mehr Texte mit Resonanzen in Kunst und Kultur. Die Gebetspsalmen für die gottesdienstliche Gemeinde sind durchgesehen und z.T. neu bestimmt und zugeschnitten worden. Und jeder Sonn- oder Festtag hat nun zwei Lieder der Woche bzw. des Tages, darunter sehr viel mehr neue Lieder als bisher.

Im Kirchenjahr endet künftig die Weihnachtszeit stabil mit der Woche, in die der 2. Februar („Lichtmess“) fällt. Unter die „Weiteren Feste und Gedenktage“ sind einige Tage neu aufgenommen worden, z.B. der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) und der Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome (9. November), aber auch der Martinstag (11. November) und der Nikolaustag (6. Dezember).

In drei Büchern hält die neue Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder Einzug in unsere Gemeinden: im Lektionar, aus dem die Schriftlesungen im Gottesdienst vorgelesen werden; im Perikopenbuch, das der Gottesdienstvorbereitung – auch für Lektorinnen und Lektoren – dient; und in einem Ergänzungsheft zum Evangelischen Gesangbuch (EG), das die 32 neuen Lieder enthält, die nicht im Stammteil des EG stehen, dazu alle benötigten Gebetspsalmen.

 

 

Luca und der KV

Am 21. Oktober 2018 ist Kirchenvorstandswahl in allen bayerischen Kirchengemeinden. Aber was macht eigentlich ein Kirchenvorstand (KV)? Und wieso sollte ich den wählen? Gut, dass Luca einen kleinen Erklärgeist zur Seite hat, der viele Fragen rund um den KV beantworten kann. Mach auch du mit! Geh zur Kirchenvorstandswahl in deiner Gemeinde und gib deine Stimme ab.

Benefizkonzert des Posaunenchores

Die Bläserinnen und Bläser unseres Posaunenchores haben zwar ihre Hauptaufgabe in der Gestaltung festlicher und feierlicher Gottesdienste. Doch am Abend des 28. April zeigten sie mit Swing und Marschmusik, mit pfiffigen Choralbearbeitungen und bekannten Melodien die ganze Bandbreite ihres Könnens.

Ein begeistertes Publikum spendete viel Applaus – und am Ende auch über 700,- Euro für die Sanierung unseres Gemeindehauses.

Wir sagen herzlichen Dank!

Kirche im Grünen in Neuses (28. Mai)

Am Sonntag, den 28. Mai findet der Gottesdienst im Grünen statt. Er beginnt um 11.00 Uhr am Spielplatz in Neuses. Wer gerne von Windsbach nach Neuses wandern möchte, Treffpunkt dafür ist um 10.00 Uhr vor der Stadtkirche. Anschließend wird gegrillt und wer möchte kann Picknicken, Grillfleisch und Essen bitte selber mitbringen. Getränke gibt es vor Ort. Für Spiel und Spass sorgen unsere Gruppen. Laden Sie auch ihre Freunde und Nachbarn dazu ein.

Link zum Plakat

Abendgottesdienst (7. April)

„Erinnerung heilen – Jesus Christus bezeugen“ Ökumenischer Abendgottesdienst

Mit einem ökumenischen Gottesdienst wollen die evangelisch-lutherische Kirche und die katholische Kirche in diesem Jahr des 500. Reformationsgedenkens ein Zeichen setzen. Gemeinsam wollen wir unseren Glauben bezeugen, gegenseitig begangenes Unrecht bekennen und mutig den Blick nach vorne richten. Viele gemeinsame Schritte ermutigen uns dazu, den eingeschlagenen Weg der Ökumene voller Gottvertrauen weiterzugehen.

Herzlich laden wir alle ein, mit uns diesen Gottesdienst zu feiern.

Taizé Gottesdienst (14. Mai)

Am 14. Mai findet um 20 Uhr wieder ein Taizé-Gottesdienst in der Gottesruhkapelle statt.

Was ist das eigentlich? Taizé ist ein kleiner Ort in Frankreich, an dem eine ökumenisch ausgerichtete Gemeinschaft lebt und arbeitet. Zu den Brüdern kommen jährlich viele tausende vor allem junge Menschen und teilen für ein paar Tage ihr Leben und feiern ihre Gottesdienste mit. In diesen Gottesdiensten und Gebetszeiten werden ganz bestimmte Lieder gesungen und es herrscht eine ruhige, meditative Atmosphäre.

Etwas von dieser ganz besonderen Stimmung kann man auch in unseren Taizé-Gottesdiensten erleben. Probieren Sie es einfach einmal aus!

Gedanken zum Gründonnerstag

Liebe Leserin, liebe Leser,

es war am Gründonnerstag vor zwei Jahren. Jemand kam eher zufällig in den Abendgottesdienst am Gründonnerstag in die Friedhofskirche. Danach sprach er mich an: „Herr Dekan, ich wusste ja gar nicht, dass in unserer Gemeinde jedes Jahr dieser wunderschöne und mich so berührende Gottesdienst am Gründonnerstag gefeiert wird! Was bin ich froh, dass ich heute endlich einmal dabei war!“

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