Mobiler Gottesdienst

Noch nicht alle wissen es: man kann unsere Gottesdienste ganz bequem auch zuhause anhören. Besonders für ältere und kranke Gemeindeglieder, die sich schwer tun, das Haus zu verlassen, ist das ein wunderbares Angebot. Der Gottesdienst wird bei Ihnen vorbeigebracht. Bei Interesse bitte einfach im Pfarramt melden. Telefon: 387.

Neues aus der Villa Kunterbunt

„Hallo Frau Walz!“

Mit freudiger Erwartung wurde Frau Walz und die kleine Pfarrerin (Handpuppe) im Stuhlkreis begrüßt. Doch oje, Frau Walz leerte ihre Tüten und Kisten einfach in der Mitte des Kreises aus. Vor uns lag ein Haufen mit Tüchern, Holztieren, Holzfiguren, Sterne, Wolken, Blumen usw… 

Ein Kind sagte nur: „Was für ein Durcheinander!“ Frau Walz meinte, so hat Gott unsere Welt nicht erschaffen. Gott hat uns eine wunderbare Welt geschenkt, die ihre Ordnung hat. Fleißig und mit viel Geduld sortierte sie gemeinsam mit den Kindern erst einmal den Haufen. Danach gestaltete sie mit den Materialien die Schöpfungsgeschichte. Mit jedem Schöpfungstag wurde die Welt bunter und vielfältiger. Die Kinder halfen ihr und hörten aufmerksam zu. 

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Weltgebetstag

Steh auf und geh!

2020 kommt der Weltgebetstag aus dem südafrikanischen Land Simbabwe. 

„Ich würde ja gerne, aber…“ Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über solche Ausreden nachzudenken: beim Weltgebetstag am 06. März 2020. Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. 

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Kinderbibeltag

Wer hat eigentlich Gott entdeckt? 

Ökumenischer Kinderbibeltag am 20. November

Über 30 Kinder hatten sich zum Kinderbibeltag angemeldet und sie wurden am Buß- und Bettag früh von etlichen Helferinnen und Helfern (darunter über 10 Konfis und Jugendliche!) im Evang. Gemeindehaus freudig begrüßt. Gleich nach der Anmeldung ging es daran, mit Fingerfarbe auf der Hand einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Nach dem Frühstück gab es Bibeltheater zur Geschichte „Mose und der brennende Dornbusch“. Vorher hatten sich zwei Jugendliche, „Naseweis“ und „Leseratte“ über die Frage unterhalten „Wer hat eigentlich Gott entdeckt?“ Hat also Mose Gott entdeckt? Eigentlich ist es ja umgekehrt: Gott hat sich im Feuer gezeigt, dass Mose ihn entdecken konnte. Und Gott hat Mose seinen Namen gesagt: „Ich bin da!“. Wunderbarer Name! Wer auf Gottes Namen „Ich bin da!“ achtet, kann Gott in seinem Leben entdecken, z.B. dass Gott wie ein guter Hirte ist. 

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Kindergottesdienst

Das Kindergottesdienst-Team wünscht allen Kindern und ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein behütetes und gesegnetes neues Jahr 2020!

Auch im neuen Jahr ist sonntags Kindergottesdienst, parallel zum Hauptgottesdienst um 9.30 Uhr. Wir freuen uns sehr, wenn neue Kinder dazukommen und mit uns gemeinsam Geschichten aus der Bibel hören, singen, beten, malen, basteln, bauen, spielen…

Gemeinsam Glauben entdecken, weil er unser Leben bereichert und bereichern kann.  

Denn hier im Kindergottesdienst geht es um den Glauben an den einen Gott, der ewig ist und seine Schöpfung liebt, die Liebe zu Jesus Christus, der den Menschen seine Nähe geschenkt hat und die Hoffnung auf den Heiligen Geist, der zum Guten bewegt.

Es tut uns und den Kindern gut, etwas von Gott und Glauben zu erfahren. Seid herzlich willkommen im Kindergottesdienst!

Pfarrerin Walz und Team

Perikopenrevision

Am 1. Advent tritt in der gesamten Evangelischen Kirche in Deutschland die neue „Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder“ in Kraft. Eine mehrjährige Revision der bisherigen Ordnung ist vorausgegangen. Eine solche Ordnung regelt, welcher biblische Text oder welche biblischen Texte in den Gottesdiensten als Schriftlesungen vorgetragen werden und zu welchem Text gepredigt wird. Außerdem enthält die Ordnung die Gebetspsalmen für die Gemeinde, die Sprüche der Woche bzw. des Tages und die Halleluja-Verse. Und, nicht zu vergessen, Angaben zu den Liedern, die mit bestimmten Sonntagen bzw. Festtagen verbunden sind.

Die bisher geltende Ordnung stammt von 1978, steht aber in einer Tradition, die weit vor die Reformationszeit in das frühe Mittelalter zurückreicht. Nach dieser Tradition ist ein festgelegter Abschnitt aus den Evangelien der wichtigste Text in einem Sonn- und Festtagsgottesdienst. Das Evangelium gibt das Leitmotiv vor, das dem Sonn- oder Festtag sein Gepräge gibt. Danach richtet sich grundsätzlich auch die Epistel, eine Lesung aus den Briefen des Neuen Testaments (einschließlich der Apostelgeschichte und der Offenbarung an Johannes), und die alttestamentliche Schriftlesung. Zu diesen drei Lesungstexten treten jeweils drei weitere Predigttexte. Während die Lesungen an ihrem jeweiligen Sonn- oder Festtag Jahr für Jahr dran sind, verteilen sich die insgesamt sechs Predigttexte auf sechs Jahrgänge, so dass an einem bestimmten Sonntag erst im siebenten Jahre wieder über denselben Text gepredigt wird.

Dieses etwas kompliziert wirkende System hat sich grundsätzlich sehr bewährt. Die neue Ordnung übernimmt es mit einer spürbaren Änderung: In den Predigtjahrgängen wechseln sich nun von Woche zu Woche Texte aus dem Alten Testament, den Briefen und den Evangelien ab. Diese Erleichterung für Predigende und Hörende wurde möglich durch die Verdoppelung der alttestamentlichen Texte. Evangelien-, Epistel- und AT-Texte machen jetzt jeweils ein Drittel aus. Vor allem der christlich-jüdische Dialog hat zu einer neuen Hochschätzung des Alten Testaments in allen seinen Teilen geführt. Aber natürlich gibt es auch weitere Änderungen: mehr Texte, in denen Frauen vorkommen; mehr Texte mit Bezug zu heutigen Lebensfragen; mehr Texte mit Resonanzen in Kunst und Kultur. Die Gebetspsalmen für die gottesdienstliche Gemeinde sind durchgesehen und z.T. neu bestimmt und zugeschnitten worden. Und jeder Sonn- oder Festtag hat nun zwei Lieder der Woche bzw. des Tages, darunter sehr viel mehr neue Lieder als bisher.

Im Kirchenjahr endet künftig die Weihnachtszeit stabil mit der Woche, in die der 2. Februar („Lichtmess“) fällt. Unter die „Weiteren Feste und Gedenktage“ sind einige Tage neu aufgenommen worden, z.B. der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) und der Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome (9. November), aber auch der Martinstag (11. November) und der Nikolaustag (6. Dezember).

In drei Büchern hält die neue Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder Einzug in unsere Gemeinden: im Lektionar, aus dem die Schriftlesungen im Gottesdienst vorgelesen werden; im Perikopenbuch, das der Gottesdienstvorbereitung – auch für Lektorinnen und Lektoren – dient; und in einem Ergänzungsheft zum Evangelischen Gesangbuch (EG), das die 32 neuen Lieder enthält, die nicht im Stammteil des EG stehen, dazu alle benötigten Gebetspsalmen.

 

 

Luca und der KV

Am 21. Oktober 2018 ist Kirchenvorstandswahl in allen bayerischen Kirchengemeinden. Aber was macht eigentlich ein Kirchenvorstand (KV)? Und wieso sollte ich den wählen? Gut, dass Luca einen kleinen Erklärgeist zur Seite hat, der viele Fragen rund um den KV beantworten kann. Mach auch du mit! Geh zur Kirchenvorstandswahl in deiner Gemeinde und gib deine Stimme ab.

Tipps zum Erzählen

In der letzten Ferienwoche hat die Kirchengemeinde Windsbach eine Kinderbibelwoche mit Harry Voß durchgeführt. Harry Voß hat Religionspädagogik studiert und ist seit 1995 Kinderreferent beim Bibellesebund. Bekannt wurde er besonders durch seine Kinderbuchreihe „Der Schlunz“. Den 15 Mitarbeitenden aus Windsbach, Wassermungenau, Neuendettelsau, Heilsbronn und Bürglein gab er viele Anregungen zu einem lebendigen Erzählen mit:
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