Gedanken zur Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34,15)

Der Wunsch und die Sehnsucht nach Frieden, nach Zeit ohne Streit oder gar Krieg und einem friedlichen Miteinander sind noch genauso aktuell wie zu Zeiten Davids. Doch wie schwer Frieden umzusetzen ist, sehen wir täglich in den Nachrichten vom Weltgeschehen, zeigen uns rassistische und menschenverachtende Vorkommnisse in Deutschland, erleben wir immer wieder in der Nachbarschaft und sogar in der Familie. In menschlichen Beziehungen fällt allzu schnell ein falsches Wort, das man zwar im nächsten Moment schon wieder bereut, aber nicht mehr zurücknehmen kann.

Das hebräische Wort „Schalom“ für Frieden bedeutet aber mehr als die Abwesenheit von Streit und Krieg, sondern steht für die tiefe Sehnsucht nach einer heilen Welt, bedeutet die Hoffnung auf ein gerechtes und alle Feindschaft überwindendes Miteinander.

Das Logo, entworfen von Stefanie Bahlinger, ist geprägt von einem strahlenden weißen Kreuz inmitten der Farbenpracht eines Regenbogens. Den Regenbogen assoziieren wir mit Gottes Bund mit Noah, aber auch als Symbol der Friedensbewegung. Er steht für Aufbruch, Veränderung und Frieden und gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht.

Doch auch das Kreuz kann Zeichen des Friedens sein: am Kreuz hat Gott mit uns Menschen, mit seiner Schöpfung Frieden geschlossen und alle feindlichen Mächte besiegt. Im Weihnachtsevangelium hören wir wieder die Engel, die zu den Hirten sprechen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden!“ und wir wünschen uns „Friedliche Weihnachten“ oder ein „Friedvolles Fest“. 

So lassen Sie uns deshalb im Kleinen mit dem Frieden anfangen und ihm erforderlichenfalls im Neuen Jahr 2019 „nachjagen“, lassen Sie uns verbindende Zeichen setzen, um unser Miteinander friedlicher zu gestalten. In diesem Sinne ein „friedliches neues Jahr“!

Ihre Ingrid Sichart

Bildnachweis:
Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen, www.verlagambirnbach.de

 

Mini-Gottesdienst – 3. Advent

Unseren Weihnachts-Mini-Gottesdienst feiern wir dieses Jahr am 3. Advent (16. Dezember) um 16 Uhr im Saal vom Heinrich-Brandt-Haus. Wir feiern zusammen, dass Jesus geboren ist und freuen uns, denn das Kind Jesus in der Krippe macht uns deutlich, wie wichtig wir Gott sind. Wir freuen uns mit den Hirten und Engel und staunen über das Wunderbare von Weihnachten.

Der Stall ist noch leer,
Maria und Josef sind aber schon auf dem Weg!
Auch wir machen uns auf den Weg,
das Kind in der Krippe zu finden!

Wir laden alle Kinder vom Krabbel- bis zum Vorschulalter zum Mini-Gottesdienst in das Heinrich-Brandt-Haus ein! Wir freuen uns über alle Kinder, Geschwister, Mamas, Papas, Omas, Opas… zusammen wollen wir ein fröhlichen Weihnachts-Mini-Gottesdienst feiern. Fragt Eure Freunde, ob sie mitkommen möchten! Im Anschluss laden wir alle zu Teee und Plätzchen ein.

Euch Kindern und Euren Familien noch eine gesegnete Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.
Pfarrerin Walz und Team.

Gebet am Mittwochmorgen

Ein kurzer gemeinsamer Anfang – viel Stille für das persönliche Beten – ein gemeinsam gesprochenes Gebet für die Gemeinde, dann Vaterunser und Segen.

So sieht die kurze Gebetszeit am Mittwochmorgen in der Stadtkirche aus. Wir treffen uns jeden Mittwoch (außer an Feiertagen) um 8 Uhr für eine Viertelstunde. Herzlich willkommen zu diesem Start in den Tag, der jedem, der dabei ist, sehr viel Kraft gibt!

Andacht 01.2018

An eine Fortbildung zum Erzählen im Kindergottesdienst kann ich mich besonders gut erinnern. Gegen Ende erhielten wir noch die Aufgabe, wenige Verse aus der Weihnachtgeschichte darzustellen. Wir sollten uns die Szene der biblischen Verse vorstellen und nachspielen, um im Nachspielen zu entdecken, das hinter knappen Andeutungen oft eine viel größere Szene steckt. Wir waren zu zweit in unserer Gruppe und bekamen die Verse der himmlischen Heerscharen auf dem Felde bei den Hirten.

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Gedanken zum Gründonnerstag

Liebe Leserin, liebe Leser,

es war am Gründonnerstag vor zwei Jahren. Jemand kam eher zufällig in den Abendgottesdienst am Gründonnerstag in die Friedhofskirche. Danach sprach er mich an: „Herr Dekan, ich wusste ja gar nicht, dass in unserer Gemeinde jedes Jahr dieser wunderschöne und mich so berührende Gottesdienst am Gründonnerstag gefeiert wird! Was bin ich froh, dass ich heute endlich einmal dabei war!“

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