Mini-Gottesdienst – 3. Advent

Unseren Weihnachts-Mini-Gottesdienst feiern wir dieses Jahr am 3. Advent (16. Dezember) um 16 Uhr im Saal vom Heinrich-Brandt-Haus. Wir feiern zusammen, dass Jesus geboren ist und freuen uns, denn das Kind Jesus in der Krippe macht uns deutlich, wie wichtig wir Gott sind. Wir freuen uns mit den Hirten und Engel und staunen über das Wunderbare von Weihnachten.

Der Stall ist noch leer,
Maria und Josef sind aber schon auf dem Weg!
Auch wir machen uns auf den Weg,
das Kind in der Krippe zu finden!

Wir laden alle Kinder vom Krabbel- bis zum Vorschulalter zum Mini-Gottesdienst in das Heinrich-Brandt-Haus ein! Wir freuen uns über alle Kinder, Geschwister, Mamas, Papas, Omas, Opas… zusammen wollen wir ein fröhlichen Weihnachts-Mini-Gottesdienst feiern. Fragt Eure Freunde, ob sie mitkommen möchten! Im Anschluss laden wir alle zu Teee und Plätzchen ein.

Euch Kindern und Euren Familien noch eine gesegnete Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.
Pfarrerin Walz und Team.

Gebet am Mittwochmorgen

Ein kurzer gemeinsamer Anfang – viel Stille für das persönliche Beten – ein gemeinsam gesprochenes Gebet für die Gemeinde, dann Vaterunser und Segen. So sieht die kurze Gebetszeit am Mittwochmorgen in der Stadtkirche aus. Wir treffen uns jeden Mittwoch (außer an Feiertagen) um 8 Uhr für eine Viertelstunde. Herzlich willkommen zu diesem Start in den Tag, der jedem, der dabei ist, sehr viel Kraft gibt!

Die Kirchturmuhr geht wieder

Wie viele von Ihnen bemerkt haben, stand unsere Kirchturmuhr von Ende August bis Anfang Oktober für einige Wochen. Ein Überspannungsschaden hatte dafür gesorgt, dass nichts mehr ging. Viele Gemeindeglieder haben spontan für die Reparatur gespendet. Auch die beiden Firmen Otto Kupfer (Heilsbronn) und Friedrich Schwarz (Windsbach) haben mit größeren Summen mitgeholfen, dass die doch erhebliche Rechnung, die auf uns zukam, bezahlt werden konnte. An dieser Stelle nochmal „DANKE!“ an alle, die gespendet haben. Egal, ob es kleine oder große Summen waren: das hat sehr geholfen!

Gitarrenkurs

Kantorin Hanna Wagner bietet einen Gitarrenkurs für erwachsene Anfänger an. Ziel ist es, einfache Lieder begleiten zu können. Dabei bestimmen die Teilnehmer selbst das Lerntempo – es gibt keinen Leistungsdruck oder ein Kursziel, das unbedingt erreicht werden muss. Auch wer schon einmal Gitarre gespielt hat und eine Auffrischung braucht, ist herzlich willkommen.

Geplant sind zehn Einheiten von 45 min, jeweils mittwochs von 17.30 bis 18.15 Uhr. Die Kursgebühr von 10 € soll dem Gemeindehaus zu Gute kommen.

Sobald das neue Gemeindehaus fertig ist, kann es losgehen, denn im Moment ist im Dekanat leider kein Platz. Interessenten können sich schon einmal melden und werden dann benachrichtigt. Bitte melden Sie sich auch dann, wenn der Zeitpunkt für Sie ungünstig ist – evtl. kann noch etwas geändert werden.

Anmeldung an kirchenmusik.windsbach@elkb.de oder telefonisch im Pfarramt.

Geburtstagsständchen für „runde“ Geburtstage ab 70 Jahre

Allen Geburtstagskindern ab 70 Jahren und dann jeweils in Fünferschritten aufwärts, spielt der Posaunenchor auf Wunsch ein kleines Ständchen. Der Obmann des Chores, Herr Siemandel bietet diesen musikalischen Geburtstagsgruß der Kirchengemeinde in einem Telefonat an. Gerne können Sie auch direkt mit ihm Kontakt aufnehmen: Manfred Siemandel 09871/9794

Andreas Güntzel

„Kirche mitten im Leben“ – Wohin geht die Reise?

Bei der Dekanatssynode im Oktober wurde ich von Dekan Schlicker in meine neue Aufgabe eingeführt und mit dem Bibelwort der Tageslosung gesegnet „Gehe hin, der Herr sei mit dir!“ (1. Sam. 17,37).

Ziel und Wunsch ist es, dass Menschen in unserer Gemeinde und im Dekanat in Berührung kommen mit der bedingungslosen Liebe Gottes. Dazu soll Neues gedacht, neue Wege beschritten, neue Projekte entwickelt und neue Formate gestaltet werden. „Wohin geht die Reise?“ so werde ich jetzt hier und da gefragt. Und ich muss sagen: Ich weiß es noch nicht. Vielleicht geht es mir ähnlich wie Christoph Kolumbus. Er verließ das vertraute Ufer Richtung Westen ohne zu wissen, was er entdecken wird.

Noch kann ich nicht sagen, dass ich schon im Boot sitze und segle. Im Moment suche ich eine Mannschaft, die mit mir aufbricht zu neuen Ufern, aufbricht zu Menschen, die in unserer Kirche keine Heimat haben. Ich suche Menschen mit Entdeckergeist, mit Lust zum Ausprobieren, mit einem Blick für andere, mit einer Sehnsucht nach Me(e)hr und mit dem Mut Fehler zu machen. „Wohin geht die Reise?“ – ich weiß es noch nicht. Aber die Richtung ist klar: „Wir brauchen eine Kirche, die uns auffängt, wenn wir stürzen, die uns wärmt, wenn wir an der Kälte der Welt frieren, die uns zu essen gibt, wenn wir hungern, und die uns umarmt, wenn wir versagt haben.“ (Harald Glööckler in seinem Buch „Kirche öffne dich!“)

Verspüren SIE Lust mit mir zu segeln? Dann freue ich mich, Sie kennenzulernen: Andreas.Guentzel@elkb.de, Tel. 09874-689116

Kommt, alles ist bereit!

Zum Weltgebetstag 2019 aus Slowenien

„Kommt, alles ist bereit”: Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden die slowenischen Frauen ein zum Weltgebetstag am 1. März 2019. Ihr Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, Slowenien. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz –  besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose.

Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Slowenien war über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit.

Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottesdienst ein. Der Weltgebetstag ist in ihrem Land noch sehr jung. Seit 2003 gibt es ein landesweit engagiertes Vorbereitungs-Team.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Gemeinsam setzen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.

Weltgebetstag 2019 – am Freitag, 1. März 2019  um 19.30 Uhr in der Katholischen Kirche St. Bonifatius

In guter ökumenischer Verbundenheit
Ihre evangelische und katholische Kirchengemeinde in Windsbach

Perikopenrevision

Am 1. Advent tritt in der gesamten Evangelischen Kirche in Deutschland die neue „Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder“ in Kraft. Eine mehrjährige Revision der bisherigen Ordnung ist vorausgegangen. Eine solche Ordnung regelt, welcher biblische Text oder welche biblischen Texte in den Gottesdiensten als Schriftlesungen vorgetragen werden und zu welchem Text gepredigt wird. Außerdem enthält die Ordnung die Gebetspsalmen für die Gemeinde, die Sprüche der Woche bzw. des Tages und die Halleluja-Verse. Und, nicht zu vergessen, Angaben zu den Liedern, die mit bestimmten Sonntagen bzw. Festtagen verbunden sind.

Die bisher geltende Ordnung stammt von 1978, steht aber in einer Tradition, die weit vor die Reformationszeit in das frühe Mittelalter zurückreicht. Nach dieser Tradition ist ein festgelegter Abschnitt aus den Evangelien der wichtigste Text in einem Sonn- und Festtagsgottesdienst. Das Evangelium gibt das Leitmotiv vor, das dem Sonn- oder Festtag sein Gepräge gibt. Danach richtet sich grundsätzlich auch die Epistel, eine Lesung aus den Briefen des Neuen Testaments (einschließlich der Apostelgeschichte und der Offenbarung an Johannes), und die alttestamentliche Schriftlesung. Zu diesen drei Lesungstexten treten jeweils drei weitere Predigttexte. Während die Lesungen an ihrem jeweiligen Sonn- oder Festtag Jahr für Jahr dran sind, verteilen sich die insgesamt sechs Predigttexte auf sechs Jahrgänge, so dass an einem bestimmten Sonntag erst im siebenten Jahre wieder über denselben Text gepredigt wird.

Dieses etwas kompliziert wirkende System hat sich grundsätzlich sehr bewährt. Die neue Ordnung übernimmt es mit einer spürbaren Änderung: In den Predigtjahrgängen wechseln sich nun von Woche zu Woche Texte aus dem Alten Testament, den Briefen und den Evangelien ab. Diese Erleichterung für Predigende und Hörende wurde möglich durch die Verdoppelung der alttestamentlichen Texte. Evangelien-, Epistel- und AT-Texte machen jetzt jeweils ein Drittel aus. Vor allem der christlich-jüdische Dialog hat zu einer neuen Hochschätzung des Alten Testaments in allen seinen Teilen geführt. Aber natürlich gibt es auch weitere Änderungen: mehr Texte, in denen Frauen vorkommen; mehr Texte mit Bezug zu heutigen Lebensfragen; mehr Texte mit Resonanzen in Kunst und Kultur. Die Gebetspsalmen für die gottesdienstliche Gemeinde sind durchgesehen und z.T. neu bestimmt und zugeschnitten worden. Und jeder Sonn- oder Festtag hat nun zwei Lieder der Woche bzw. des Tages, darunter sehr viel mehr neue Lieder als bisher.

Im Kirchenjahr endet künftig die Weihnachtszeit stabil mit der Woche, in die der 2. Februar („Lichtmess“) fällt. Unter die „Weiteren Feste und Gedenktage“ sind einige Tage neu aufgenommen worden, z.B. der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) und der Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome (9. November), aber auch der Martinstag (11. November) und der Nikolaustag (6. Dezember).

In drei Büchern hält die neue Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder Einzug in unsere Gemeinden: im Lektionar, aus dem die Schriftlesungen im Gottesdienst vorgelesen werden; im Perikopenbuch, das der Gottesdienstvorbereitung – auch für Lektorinnen und Lektoren – dient; und in einem Ergänzungsheft zum Evangelischen Gesangbuch (EG), das die 32 neuen Lieder enthält, die nicht im Stammteil des EG stehen, dazu alle benötigten Gebetspsalmen.

 

 

Pfarrer Stephan Rühr

Ich bin am 10. Oktober 1962 in Gelsenkirchen geboren aber schon mehr als die Hälfte meines Lebens in Mittelfranken.

Zunächst machte ich eine Ausbildung zum Polizeibeamten des Landes NRW und arbeitete in diesem Beruf über 6 Jahre lang. Zum Dienst als Pfarrer kam ich spät. Nach dem Abitur auf dem 2. Bildungsweg in Essen zog ich nach Bayern und studierte an der Augustana und in Erlangen Evangelische Theologie. Nach dem 1. Theologischen Examen machte ich mein Vikariat in Nürnberg Langwasser und leistete die Zeit als Pfarrer z.A. in Nürnberg Röthenbach b. Schweinau.

Nach 11 Jahren auf der Pfarrstelle in Dietenhofen bin ich Pfarrer in Immeldorf mit 75% Dienstauftrag seit Juli 2015. Ab November 2018 bin ich mit 25 % Dienstauftrag zuständig für die Seelsorge und die Gottesdienste im Haus Phönix in Windsbach. Außerdem werde ich im 2. Sprengel von Pfarrerin Walz hin und wieder Bestattungen übernehmen.

Ich freue mich sehr den Auftrag von Dekan Schlicker bekommen zu haben für die Arbeit in im Dekanat und der Kirchengemeinde Windsbach.

Pfarrer Stephan Rühr

Vorstellung

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich bin die neue FSJlerin für das Schuljahr 2018/19 im Dekanat Windsbach. Mein Name ist Franziska Thiele, ich bin 18 Jahre alt und wohne in Ansbach. Dort habe ich diesen Juni am Theresien-Gymnasium mein Abitur gemacht. In meiner Freizeit singe ich sehr gerne, spiele Querflöte und tanze seit meinem fünften Lebensjahr Ballett.

Ich hoffe, in meiner Zeit hier viele neue Erfahrungen sammeln zu können und mir auch über meinen zukünftigen Berufsweg klarer zu werden. Außerdem finde ich es sehr interessant, zahlreiche unterschiedliche Menschen kennenzulernen, bin gespannt auf die Zusammenarbeit mit den einzelnen Schulen und Gemeinden und freue mich einfach auf das, was das kommende Jahr mit sich bringen wird!

Herzlich willkommen! Wir freuen uns, dass Du unser Gemeindeleben bereicherst und wünschen Dir ein gesegnetes Jahr.