Grußwort 01.2018

Liebe Leserin, lieber Leser,

seit 16. November sind nun die Handwerker im Gemeindehaus und haben mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Ja, mit dem Beginn hat es länger gedauert als gedacht; aber das hat mit der derzeitigen Lage auf dem Bau zu tun. Da ist es gar nicht so leicht, Firmen zu bekommen. Vor allem dann, wenn man – wie wir das tun – auch darauf schaut, dass die Kosten im Rahmen bleiben.

Zunächst erfolgen nun der Rückbau der alten und verbrauchten Installationen und die Schadstoffentsorgung. Danach werden Schritt für Schritt die Räume so umgebaut, wie wir sie in Zukunft brauchen.

Wir haben noch einmal den Spendenflyer „Jetzt gehts los“ beigelegt. Und ich bitte Sie sehr herzlich um eine Weihnachtsspende zugunsten dieses wichtigen Projektes. Überlegen Sie doch einmal, wieviel Geld Sie in diesen Wochen für Weihnachtsgeschenke ausgeben werden. Wenn jeder, der diese Zeilen liest, nur einen geringen Anteil davon für das Gemeindehaus spenden würde, wäre uns schon enorm geholfen! Vielen herzlichen Dank!

Für kleinere Beträge, die zum Bespiel dann anfallen, wenn man den Geldbeutel mal wieder etwas leichter oder dünner haben will und das Kleingeld rausnimmt, sind unsere Spendendosen gedacht. Sie stehen in der Kirche und können von dort mit nach Hause genommen werden. Beim Brotzeitgottesdienst am 11. März wollen wir sie dann „schlachten“.

Bald feiern wir wieder Weihnachten. Wenn wir mit wachen und nüchternen Augen durchs Leben gehen, dann sehen wir, wie sehr diese Welt eigentlich nach Erlösung schreit – im Großen wie im Kleinen: in den Krisen zwischen Völkern wie auch in den Kleinkriegen im eigenen Betrieb, in der Verwandtschaft, in der Nachbarschaft, in der eigenen Ehe oder Beziehung… oder im eigenen Herzen.

Was bedeutet es da eigentlich, dass Jesus als der Retter, der Erlöser, der Frieden-Bringer auf diese Welt gekommen ist? Ist Weihnachten mehr als eine geniale Erfindung der Geschäftsleute, um Kasse zu machen? Was steckt eigentlich dahinter, dass Gott Mensch wird?

Ich freue mich sehr auf die Weihnachtsgottesdienste zusammen mit Ihnen. Vielleicht kommen wir ja gemeinsam dem Sinn des Ganzen ein bisschen auf die Spur.

Auf jeden Fall werden wir uns an unserer neuen Krippe freuen können, die unsere Stadtkirche schmücken wird. Die Konfirmanden haben die neuen Figuren gespendet und Herr Willi Schmidt hat sie in vielen hundert Arbeitsstunden wunderschön gestaltet. Vielen, vielen Dank dafür!

Herzliche Grüße,

Ihr Dekan Klaus Schlicker

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