Gottesruh Kapelle

Schon um die Mitte des 14. Jahrhunderts stand in der Nähe des „Richtwasens“, der mittelalterlichen Hinrichtungsstätte, eine Vorgängerkapelle, die der Ritter und Windsbacher Amtmann Hanns von Hellberg um 1400 zur Gottesruhkapelle umbauen und erweitern ließ. Vom Vorgängerbau ist noch das Turmuntergeschoss erhalten.

Schon von Anfang an gehörte zur Gottesruhkapelle auch ein Leprosen-Aussätzigen-Haus, das später Siechhaus wurde und noch von 1918 bis 1980 als Altenheim genutzt wurde.

Über die Entstehung der Kapelle gibt es aus den ersten Jahrhunderten keine schriftlichen Quellen. Erst in einem Bericht aus dem 17. Jahrhundert werden nähere Umstände genannt. So soll die Kapelle durch den Ritter und Amtmann Hanns von Hellberg um 1400 auf eigene Kosten errichtet worden sein. Nach der Legende wollte er damit für seine Genesung am Heiligen Grab in Jerusalem während einer Pilgerfahrt ins Heilige Land danken. „Seine“ Kapelle sollte ebenso weit außerhalb der Mauern von Windsbach stehen, wie damals das hl. Grab von der Stadt Jerusalem entfernt lag.

You may also like

Leave a comment